Datenschutzerklärung

 Datenschutz

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 Cookies

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Der Provider der Seiten erhebt und speichert automatisch Informationen in so genannten Server-Log Files, die Ihr Browser automatisch an uns übermittelt. Dies sind:

  • Browsertyp und Browserversion
  • verwendetes Betriebssystem
  • Referrer URL
  • Hostname des zugreifenden Rechners
  • Uhrzeit der Serveranfrage

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 Datenschutzerklärung Google Maps

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Quelle: eRecht24


 

"Unser Ziel ist Ihr Produkt"

 

Wir sind eine Auftragsforschungsabteilung für Partner aus der chemischen und biotechnologischen Industrie. Durch die Arbeit in einem interdisziplinären Team ermöglichen wir die Umsetzung von Projektideen von der Stammentwicklung bis zum Downstream Processing.

Die molekularbiologische Modifizierung von mikrobiologischen Organismen geht Hand in Hand mit der Prozessoptimierung.

Dazu gehört auch die Planung und Konstruktion von Anlagen im Labormaßstab für die Fermentation von aeroben sowie anaeroben Bakterien. Zu unserem Leistungsspektrum gehört die Umsetzung von Biotransformationsprozessen und deren Analytik sowie das Downstream Processing zur Anreicherung des Produktes.

 

Hier gelangen Sie zu den Ansprechpartnern.

 

Unser Labor ist akkreditiert

nach DIN EN ISO/IEC 17025

 

Die gleichbleibend hohe Qualität unserer Prüfungen und die fachliche Kompetenz unseres Labors wird mit unserer Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17025 verifiziert.

Hierfür werden wir in regelmäßigen Abständen durch die deutsche Akkreditierungsstelle (DaKKs) umfassend überprüft.

Unsere AKKREDITIERUNGS-URKUNDE können Sie HIER einsehen.

 

Warum Sie ein akkreditiertes Labor für Ihre Prüfungen wählen sollten?

  • sehr hohe Qualitätsstandards der Prüfungen, daher sind die Aussagekraft und die Qualität der Prüf-Ergebnisse gesichert.
  • vollständige Rückverfolgbarkeit und Reproduzierbarkeit der jeweiligen Prüfungen möglich.
  • Strenge Überwachung der Qualitätsmaßnahmen und Arbeiten des Labors durch die DaKKs.

 

Zentrale Sätze unserer Qualitätspolitik

  • Anfragen, Angebote, Aufträge, Reklamationen usw. werden gründlich und zügig bearbeitet und zugesagte Termine werden eingehalten.
  • Jeder Mitarbeiter trägt an seinem Platz zur Verwirklichung unserer Qualitätspolitik bei.
  • Fehlervermeidung hat Vorrang vor Fehlerbeseitigung.
  • Für Fragen und Anregungen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

 

Wir wünschen uns, dass unsere Kunden zufrieden sind. Deshalb ist die Qualität unserer Dienstleistungen eines unserer obersten Unternehmensziele. Dieser Grundsatz gilt auch für alle Leistungen, die unter unserem Namen erbracht werden.

 

Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen!

 


Ihr TEAM vom

MIKROBIOLOGISCHEN LABOR DR. MICHAEL LOHMEYER

Die Akkreditierung gilt für die in der Urkunde aufgeführten Prüfverfahren.

 Endotoxin

  Nachweis von Endotoxinen

 

Als Bestandteile der Außenhülle Gram-negativer Bakterien können Endotoxine im Körper toxisch wirken. Bruchstücke der Zellen werden auch nach dem Zelltod noch freigesetzt und können so unerwartet hohe Toxin-Belastungen hervorrufen.

Die Überwachung von Endotoxinen macht vor allem an exponierten Arbeitsplätzen Sinn, wie z.B. bei Tierställen, Getreidemühlen, in der Futtermittelindustrie und Abfallentsorgung und in der Nähe von Klimaanlagen. Hohe Endotoxinbelastungen üben eine Initialrolle bei bestimmten Atemwegserkrankungen des Menschen aus.

Endotoxine, welche direkt mit der Blutbahn in Berührung kommen, können bereits in sehr geringen Mengen Fieber erzeugen, daher werden Endotoxine auch Pyrogene genannt. Aus diesem Grund ist besonders Dialysewasser zu überwachen (siehe Abschnitt Dialysewasser). Aber auch die Oberflächen von Medizinprodukten müssen auf ihre Endotoxinbelastung hin untersucht werden.

 Hier finden Sie einen ausführlichen Artikel zum Thema: Was sind Endotoxine?

Mit unserer jahrelangen Expertise sind wir IHR PARTNER im Bereich Endotoxinmessung. Gerne helfen wir Ihnen bei Ihren individuellen Fragestellungen und unterstützen Sie beratend bei der Sanierung.

 

Das MIKROBIOLOGISCHE LABOR bietet Ihnen zum Beispiel folgende Leistungen im Bereich der Endotoxinbestimmung

  • Endotoxine im Wasser
  • Endotoxine in der Luft (am Arbeitsplatz oder in Emissions-/Immissionsproben)
  • Endotoxine im Dialysewasser
  • Endotoxine in wässrigen Extrakten (z.B. Zuckerproben)

 

Eine Störung des Endotoxintests ist durch die extreme Sensibilität des eingesetzten Lysats sehr schnell gegeben. So können die in der Nachweis-Kaskade ablaufenden Enzym-Reaktionen durch kleine Veränderungen in der Probenzusammensetzung weitreichend gestört werden. Beispiele für Störende Substanzen oder Gegebenheiten sind in der Probe enthaltene ß-Glucane, extreme pH-Werte durch Säuren oder Basen, Desinfektionsmittel wie Peroxide oder eine starke Trübung oder Färbung der zu messenden Probe.

Mögliche Tests zur Bestimmung des Endotoxingehalts:

 

LAL-Test (Limulus-Amoebozyten-Lysat-Test): Je nach Sensitivitätsbereich wird mit turbidimetrischer (0,005 bis 1 EU/ml) oder chromogenkinetischer Methode (0,005 bis 50 EU/ml) im Microplate Reader gemessen.

 

rFC Test (rekombinanter-Faktor-C-Test): Neue Methode der Entoxinmessung mit rekombinant erzeugtem Endotoxin-Rezeptor (Faktor C). Die Quantifizierung erfolgt mit einer hochsensitiven Floureszenz-Detektion. Die Reaktion des rFC-Tests ist weniger störungsanfällig, da diese nur auf einem Enzym basiert und der Rest der natürlichen Reaktionskaskade ausgeklammert ist. So ist z.B. eine Aktivierung durch die häufig störenden ß-Glucane nicht möglich. Der rFC-Test ist nach der europäischen Pharmakopöe Kapitel 5.1.10 eine zugelassene Alternative des bereits bekannten LAL-Tests.

 

Sollten Sie diese oder eine andere, nicht genannte Testung im Bereich Endotoxinbestimmung wünschen, zögern Sie nicht Kontakt mit uns aufzunehmen. Wir freuen uns mit Ihnen zusammen eine individuelle Lösung zu finden.

 


Ihr TEAM vom

MIKROBIOLOGISCHEN LABOR DR. MICHAEL LOHMEYER

Die Akkreditierung gilt für die in der Urkunde aufgeführten Prüfverfahren.


weiter Informationen über

biologisches Materialprüfung und Wirkstofftests

Viele Materialien des täglichen Lebens und vor allem in hygienerelevanten Bereichen sind einer Wechselwirkung mit Mikroorganismen ausgesetzt, die unerwünschte Folgen haben kann. Anhand mikrobiologischer Oberflächentests lässt sich überprüfen, inwieweit ein Material die Besiedlung mit Mikroorganismen zulässt. Durch den Einsatz eines geeigneten Materials kann möglichen hygienischen Schäden vorgebeugt werden.

Es gibt heute eine Reihe antimikrobieller Materialien, die das Keimwachstum hemmen oder Mikroorganismen abtöten sollen. Sie werden z.B. bei OP-Textilien oder in speziell beschichteten Kühlschränken eingesetzt. Einerseits kann durch eine spezielle Oberflächenstruktur die Besiedlung mit Mikroorganismen gehemmt bzw. verhindert werden oder die Oberflächen sind mit bioziden Bestandteilen durchsetzt oder überzogen, die direkt das Wachstum von Bakterien bzw. Schimmelpilzen beeinflussen können. Grundsätzlich muss der Einsatz von Bioziden natürlich unbedenklich für Mensch und Umwelt sein und sollte daher in Grenzen gehalten werden.

Auch bei Einhaltung aller Bedingungen ist zu beachten, dass die Empfindlichkeitsprüfung in vitro erfolgt und daher nur eine Abschätzung, keinesfalls aber eine Einschätzung der in vivo Wirksamkeit erlaubt.

Beispiele für die von uns durchgeführten Testungen:

Agardiffusionshemmtest: Nährboden wird mit Reinkultur des zu prüfenden Bakterienstamms beimpft, ein Plättchen mit definierter Wirkstoffmenge beladen und auf Agarbodengelegt. Der Wirkstoff diffundiert in den umgebenen Nährboden in einem Konzentrationsgradienten und es bildet sich eine Wachstums-Hemmzone (Hemmhof).

MHK-Test: Herstellen von vielen Verdünnungslösungen der Wirkstoffkonzentration im Vorhinein (in flüssigem oder festem Nährboden) oder manuelle Erzeugung eines Gradienten, Zugeben einer Bakterien-Keimlösung in bestimmter Konzentration und beobachten des Wachstums.
MHK (minimale Hemmstoffkonzentration) = niedrigste Konzentration eines Wirkstoffes, bei welchem die Vermehrung eines Erregers unter definierten Bedingungen verhindert wird

Bei einem Mikro-Dilutionstest werden die Verdünnungen in  einer Platte mit 96 Vertiefungen angesetzt und der Test wird anhand dieser Platte ausgewertet. Ein Makro-Dilutionstest wird in Reagenzgläsern durchgeführt. Am gebräuchlichsten ist der Mikro-Dilutiontest, da sie die gleichzeitige Testung einer Vielzahl von Wirkstoffen und Wirkstoffkonzentrationen erlaubt.

Für manche Erreger wie Anaerobier kommt nur ein Agar-Dilutionstest in Frage, bei welchem die Keime in Agar eingegossen werden.

E-Test (E = Ellipse): Ein E-Test wird mit kommerziell erwerblichen E-Test-Streifen durchgeführt, welche einen Wirkstoffgradienten enthalten. Auf einem gleichmäßig mit Reinkultur beimpften Nährboden wird ein Teststreifen aufgelegt, um die Empfindlichkeit des Bakteriums gegen den Wirkstoff zu erfahren.

Testung antimikrobiologischer Oberflächen nach JIS Z 2801:
Testen ob eine Oberfläche antimikrobiotisch wirkt: Bakterien-Keimlösung in bestimmter Konzentration herstellen und auf die mutual antimikrobiell wirksamen Oberflächen geben, im Vergleich mit einer nicht antimikrobiell wirksamen Oberfläche als Negativkontrolle.  Die zeitabhängige Hemm/Abtötungsrate der Keime unter kontrollierten Bedingungen wird bestimmt, indem die Oberflächen gewaschen und die Waschflüssigkeit auf Nährböden überführt wird.